• Frisch gepresst

    Frisch gepresster Orangensaft ist immer wieder eine köstliche Erfrischung, die auf keinem Frühstückstisch fehlen sollte. Damit bekommt der Körper die Vitaminbasis für den Tag und wird regelrecht aufgetankt. Natürlich eignet sich der Orangensaft auch als Durstlöscher oder Energiespender für Zwischendurch. In Deutschland erfreut sich der Orangensaft wachsender Beliebtheit. War es noch vor kurzem der Apfelsaft, der hier am meisten getrunken wurde, so ist es jetzt der Orangensaft, der in keinem Haushalt mehr fehlen darf.

    Doch wie kommt der Orangensaft auf unseren Tisch?

    Bis jedoch der Orangensaft letztendlich frisch auf unserem Tisch landet, ist es ein weiter Weg, den die Frucht zurückzulegen hat. Orangen werden in tropischen und subtropischen Gebieten angebaut. Absoluter Spitzenexporteur von Orangen ist Brasilien. Unendlich viele Orangenplantagen erstrecken sich quer durch das ganze Land. Auch in den USA, in Mexiko, China und Spanien gibt es viele Orangenplantagen. Diese Länder zählen zu den Hauptexporteuren der vielseitigen Früchte. Bis die Orangen schließlich in unseren Geschäften landen, haben sie schon enorme Wege hinter sich.
    Um einen leckeren Orangensaft auf dem Frühstückstisch zu haben, müssen zuerst einmal die richtigen Früchte ausgewählt werden, denn nicht jede Orange ist zum Auspressen geeignet. Es gibt schließlich die unterschiedlichsten Sorten. Da gibt es Navelorangen, Blutorangen, Blondorangen, Bitterorangen und viele mehr. Damit man möglichst viel Saft erhält, sollten richtige Saftorangen gekauft werden. Diese sind kleiner als die allgemein bekannten Orangen, haben eine dünnere Schale und zarteres Fruchtfleisch. Sie sind besonders gut zum Auspressen geeignet. Beim Auspressen selbst kommt es auf die richtige Technik an. Ganz wichtig ist es, die Orangen vor dem Auspressen kräftig zu rollen. Dadurch löst sich das Fruchtfleisch von der inneren Seite der Schale ab. Durch das Rollen wird die Orange ein wenig ergiebiger. Wichtig ist auch die Wahl der richtigen Presse. Es gibt Saftpressen in den unterschiedlichsten Varianten. Am besten eignet sich immer noch das klassische Modell, die Schalenform, die schon unsere Großmütter in ihren Küchen verwendeten. Damit möglichst viel Saft aus der Frucht kommt, ist es wichtig, die Orange beim Pressen zu drehen. Der richtige Dreh macht eine Menge aus. Wenn beim Auspressen auf die Drehbewegung geachtet wird, lässt sich wirklich alles aus der Frucht herausholen. Schließlich will man ja so viel wie möglich von dem köstlichen Saft erhalten. Es gibt eine große Vielfalt an Entsaftermaschinen auf dem Markt. Diese bringen Vor- und Nachteile mit sich. Ein riesiger Vorteil gegenüber der klassischen Saftpresse ist die Ergiebigkeit. Die elektrische Saftpresse holt die größte Menge Saft aus den Früchten heraus. Allerdings bringt der Profientsafter auch einen großen Nachteil mit sich. Die Orangen müssen nämlich vorher geschält werden. Erst dann können sie verarbeitet werden. Die Preise der elektrischen Saftpresse sind auch sehr unterschiedlich, obwohl sie eigentlich alle nur den einen Zweck erfüllen sollen, nämlich möglichst viel Saft aus den Früchten heraus zu holen. Die günstigeren Geräte bewegen sich so zwischen 40 und 70 Euro. Nach oben hin ist preislich alles offen. Aber in dem günstigeren Preissegment gibt es durchaus qualitativ hochwertige Geräte.

    Fazit: Es geht nichts über frisch gepressten Orangensaft. Da weiß jeder wirklich ganz genau, was tatsächlich drin ist, und die ganzen Vitamine bleiben erhalten. Einziger Nachteil ist der Aufwand bei der Zubereitung. Natürlich geht es schneller, einfach ein wenig fertigen Saft in ein Glas zu gießen, als wenn man die Früchte erst auspressen muss. Der Geschmack hinterher entschädigt aber für alle Mühe.